My opinion. What? / The black balk community

Me̱i̱·nung
Substantiv [die]
die persönliche Ansicht, die jmd. über etwas hat.
„Ihre Meinungen in dieser Angelegenheit gehen erheblich auseinander.“
Synonyme:    Einstellung, Haltung, Standpunkt

So die offizielle Definition. Welche Bedeutung oder welchen Wert misst man heute diesem Wort bei? Um es für mich selbst zu definieren, brauche ich noch eine andere Wortdefinition:

so·zi·a̱l
Adjektiv
1.
auf die Art und Weise bezogen, in der Menschen in einer Gesellschaft zusammenleben.
„soziale Spannungen“
2.
auf die Gesellschaft bezogen.
„Diese Erfindung war zweifellos ein sozialer Fortschritt.“
Ein in sich sehr positives Wort, wie ich finde. Es ist entscheidend für all das, mit was wir heute zu tun haben. So nennen wir Portale, die nur darauf aus sind, mit unseren persönlichen Informationen zu dealen: soziale Netzwerke. Eigentlich sehr verwirrend, aber durchaus verlockend. Wie ich schon sagte, das Wort löst in einem keine negativen Gedanken, sondern reine Zufriedenheit aus: „Ich habe viele digitale Freunde, also bin ich sozial integriert.“ Sind wir es wirklich? Zeigen wir Verständnis für Meinungen oder leiten wir unsere Ansichten von der „I like it“-Anzahl ab? Wozu dient der verbale Hass, wenn er unpersönlich ist? Es dient der Propaganda und der Radikalisierung. Das Unausgesprochene wird selektiert und dazu getextet. Und das von wem? Von narzisstisch veranlagten, natürlich von Gott gesandten Vertretern von sich selbst. Alles auf Kosten der Generationen. Die Unzufriedenheit der Gesellschaft wird und war immer ein Teil unserer Geschichte und sie wird sich nie ändern, wenn wir uns ständig von alten Parolen leiten lassen. Nur wohlwollend denkende Gesellschaft kann eine sinnlose Revolte, die uns nur dahin zurück versetzt, wo wir oder unsere Vorfahren bereits waren, verhindern. Sie kann es aber nur, wenn sie zum Denken angeregt wird und das ist, meiner Meinung nach, nur mit Bildung und Vielfalt zu erreichen. Hätte man statt Waffenlieferungen, die realen Bildungsmaßnahmen in allen von Diktatoren bedrohten Ländern durchgesetzt, hätten wir vielleicht weltweit wesentlich weniger Extremisten. Nur ein waches und in sich noch entwickelndes Gehirn ist in der Lage die Ansichten zu verändern, eine neue oder anders denkende Generation hervorbringen. Die Verantwortung dafür liegt aber in der jetzigen Generation.
Eine sozial ausgerichtete Meinung ist eine wohlwollende Meinung, die entweder mit verbalem Hass in „sozialen“ Foren zerrissen wird oder in einem persönlichen Gespräch überraschend viel Zuspruch bekommt. Eine radikale und überwiegend verbal ausgerichtete Meinung ist eine asoziale Meinung, die entweder mit scheinbar offener Meinung in „sozialen“ Foren viele Zuhörer findet, aber in einem persönlichen Gespräch nichts mehr kann, als nur zu brüllen.
Was ist meine Meinung? Eben meine Meinung…meine persönliche Ansicht…Einstellung…Haltung…Standpunkt.
Mehr Meinungen! Mehr Ansichten! Achtung, wer asozial denkt, ist nicht…auf die Gesellschaft bezogen…sondern auf sich selbst. Und das hat nichts mit Religionen zu tun, sondern mit der Ethik.

E̱thik
Substantiv [die]
1.
Philosophie
Sittenlehre.
2.
gehoben
alle sittlichen Normen, auf denen verantwortungsbewusstes Handeln fußt.
Also mit der Ansicht, dass nur ein verantwortungsbewusstes Handel, das nur mit einer sozialen Einstellung zu erreichen ist, der Gesellschaft tatsächlich dienen kann.

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Plans for the future – The black balk community

Falls die Zukunftsforscher Recht behalten, werden die computergesteuerten Hightech-Maschinen die zukünftigen Arbeiter sein und der Mensch wird gezwungen sein, für sich neue Aufgaben zu suchen. Zum Beispiel Coaching und besondere Dienstleistungen, wie Betreuung, Beratung, Management treten dann in den Vordergrund. Diese Idee setzt voraus, dass jedem ein Grundeinkommen garantiert wird. Das kann ich mir in der jetzigen Generation kaum vorstellen; geprägt von dem was war, wer was getan hat, wer wem was schuldet, was verschwiegen werden muss, wer hat was und wer nicht usw. Die alles entscheidende Frage ist, wer das Geld zur Verfügung stellen soll? Wird das eine Weltbank sein und erhalten das alle Menschen, weltweit? Oder kümmert sich jedes Land selbst darum? Das ist doch mehr als utopisch, weil es viel Vorarbeit erfordert, welche eindeutig nicht mit der Schnelligkeit, mit der die Technik entwickelt wird, im Einklang ist. 
Die geltenden Menschenrechte sind oft veraltete und philosophische Idealismen, welche mit der realen Welt des 21. Jahrhundert nichts mehr zu tun haben und in Form von Religionen, Sklaverei, Geschichte, Politik und die Verachtung des Individuums, als eine Last angesehen werden können. Es zählt nicht die Idee, sondern die Anzahl derjenigen, die an dieser Idee verdienen könnten. Unter den Armen gilt kein Intelligenzquotient. Unter den Reichen gilt: mit Mitleid verdiene ich kein Geld.
Das sind doch keine guten Vorraussetzungen, um die gesamte Menschheit als eine Gemeinschaft zu betrachten, welche weltweit an der modernen Technik teilnehmen könnte oder für die ein Lebens-Grundeinkommen garantiert werden könnte.
Wenn ich die weltweite Geschehnisse betrachte merke ich, dass die Vorarbeit gar nicht statt findet. Die Geschichte dreht sich wie eine Schallplatte in der Endloschleife. Die Technik dagegen erfindet immer neue Möglichkeiten eine weitere Platte drauf zu legen. 
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The world doesn’t revolve around us

 
Ich war sechzehn, als ich das erste Mal bewusst den Białowieża -Urwald (Polen) besucht hatte. Die früheren Ausflüge mit der Schulklasse waren entweder uninteressant oder aufgezwungen. Ich wurde vom Amateur-Theater „Klaps“ zu einem Rezitations-Wettbewerb angemeldet, an dem ich wahrscheinlich nur deshalb teilgenommen hatte, weil wir für zwei Tage von der Schule freigestellt wurden. Wir wohnten vier Tage in einem Hotel und hatten relativ viel Freiraum, den ich dafür nutzte, den letzten -mich umgebenden- europäischen Urwald kennen zu lernen. Diese Begegnung werde ich nie mehr vergessen. 
Es war am Vorabend des Wettbewerbs. Dominik, ein Veranstaltungstechniker, überzeugte mich, die Nacht des Urwaldes mitzuerleben und in den dunklen Schatten dem Licht des Mondes zu folgen. Wie es der Zufall wollte, war der erster Schatten, welchen ich bereits nach zehn Minuten im dichten Wald vernommen hatte, als ich mich an einem Baum lehnen wollte, ein schwarzes, schwer atmendes Etwas. Es stand an der Böschung, vierzig Zentimeter von mir entfernt und ich versuchte meine Augen so schnell, wie möglich an die Dunkelheit zu gewöhnen. Dominik machte mir Angst, als er leise sagte: Beweg’ dich nicht! Ich konnte in dem Moment nicht mal fragen, warum ich mich nicht bewegen sollte, weil meine Augen den Schatten bereits definieren konnten. Es war ein frei lebender Wisent (ein europäischer Bison). Ich hätte eigentlich schreiend davon laufen müssen, aber mir wurde schnell klar, dass das Tier genauso wie ich verängstigt war und vielleicht dasselbe dachte: Was macht die denn hier? Es wagte sich nicht, mich anzuschauen und ich konnte es genau so wenig betrachten. Höchstens nach einer Minute, welche für mich eine Ewigkeit dauerte, bewegte es sich in den Wald hinein und ich atmete auf. Stimmt, ich hatte fast vergessen zu atmen. Dominik fing mich auf, als sich meine Muskeln entspannten und ich davon das Gleichgewicht verlor. Der Schock stand mir ins Gesicht geschrieben und wortlos liefen wir zurück zum Hotel. Am nächsten Morgen weckte mich meine Zimmerkollegin und als ich ihr „Guten Morgen“ sagen wollte, kam nichts. Meine Stimme war komplett weg! Ich konnte auf ihr Nachfragen: Was hast du gestern Nacht gemacht? Warum ist deine Stimme weg? etc. nicht mal antworten. Sie gab mir ein Notizbuch und einen Stift. Ich schrieb: Ich muss heute auftreten! Was mach‘ ich jetzt? Sie schrieb: Eine hochkonsentierte Salzlösung. Ich nickte nur und sie ging weg, um in der Küche des Hotels die Zutaten zu besorgen. 
Hat schon einer von Euch eine Salzlösung „durchgemacht“? Ich sag’ Euch, das war das erste und das letzte Mal!
Nach etwa einer Stunde war meine Stimme zwar wieder da, aber ich klang, wie eine entweder schwer besoffene oder drogenabhängige alte Frau. Der Clou an der Sache war, dass ich ein Liebesgedicht rezitieren sollte. Mit der Stimme war das natürlich höchst anrüchig. Nach dem Motto: „The show must go on!“, trat ich trotzdem auf. Ich hörte kein Gelächter, konnte dennoch in den Gesichtern des Publikums Besorgnis, Überraschung und Belustigung erkennen. Das Gefühl des Versagens in mir entspannte mich, weil ich nicht mehr an den Gewinn denken musste. Nur noch zu Ende rezitieren und gehen, das war das, was ich dachte. 
Später ging ich alleine in dem Urwald spazieren und entschuldigte mich für gestrige Ruhestörung. Es war komisch so etwas zu tun, aber ich war sechzehn und hatte das Bedürfnis danach. 
Noch komischer fielen die Ergebnisse des Rezitation-Wettbewerbes am folgenden Tag aus. Ich hatte einen Sonderpreis für die originellste Rezitation bekommen. 
Schade, dass ich damals kein Smartphone oder keine Videokamera hatte. Ich hätte es heute gerne angeschaut. Zum Einen wegen meines Auftritts und aber vor allem zum Anderen wegen des wunderschönen Waldes von damals: unberührt und lebendig. 
Vor drei Jahren hatte ich erneut die Möglichkeit, darin einzutauchen. Es war nicht mehr derselbe Wald. Ich bin gewachsen, er ist geschrumpft. Es gibt so viele Orte, Pflanzen- und Tierarten, welche man für immer erhalten möchte. Das, was ein Komet kann – nämlich Vernichten-, kann der Mensch genau so gut. Dumm wie er ist.
Wir müssen wieder ein wenig mehr im Einklang mir der Natur leben. Und jene, die uns den Weg zeigen, vorleben und/oder dafür kämpfen, weniger belächeln!
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Pacifistic – The black balk community

Hätte ich vor circa sechs Jahren nicht über das jährliche Treffen der Hochfinanz gelesen, wäre ich heute vielleicht überrascht über die vielen Anschläge, die Erhöhung der angeblichen Sicherheit und die Entstehung neuer Grenzen. Sollte man dieser Verschwörungstheorie glauben, dann folgt die Neue Welt Ordnung.
Das passt doch perfekt, dass wir erst jetzt offiziell erfahren, dass es siebenundsechzig Menschen gibt, dessen Vermögen der Rest der Welt gleicht. Ein paar Tausend andere können in ihren Briefkastenfirmen oder in anderen dubiosen Geschäften das Geld verstecken. Die Frage, warum es immer mehr Armut gibt, erübrig sich damit. 
Das muss man sich nur mal vorstellen! Es gibt genug Geld, um alle Menschen ernähren zu können, aber es gibt nicht genug Empathie, um dies durchsetzen zu wollen. Waffen dienen mehr zur Durchsetzung der Ideologien statt zur Verteidigung. Propaganda braucht den Überfluss an falschen Informationen, um politisch oder gesellschaftlich ignorante Menschen zu erreichen und zu radikalisieren. Das Netz ist voll davon. Aber… Ja, genau…sich aufregen, dagegen rebellieren und anderen Schurken die Möglichkeit geben mit bekannten Parolen die Massen zu verunsichern: genau das wird gebraucht, um die NWO umsetzten zu können. Die Massen müssen sich ausgegrenzt fühlen, um Grenzen zu schaffen. Die Massen müssen sich unsicher fühlen, um die Sicherheit zu begründen. Die Massen müssen sich verraten fühlen, um den neuen Verrätern die Präsenz zu garantieren. 
Ich habe eine Idee, wie wir die heutigen Unmenschen, Schurken, Möchtegern-Imperatoren und jeden, der meint besser zu sein als Rest der Weltbevölkerung, los werden. Wir schicken sie alle zusammen auf eine Insel und platzieren dort eine Atombombe-Attrappe. In einer Reality-Show könnten wir dann verfolgen, wer von ihnen als Erster den roten Knopf erreicht und drückt. Das Ergebnis? Blumenregen! Wäre das was für unseren hochverdienten Frieden? Wäre das was, damit wir endlich unsere Ruhe geniessen können?!
Das Leben ist viel zu kurz und unsere Erde viel zu zerbrechlich, um eine zweite Chance zu bekommen. Was nicht bedeuten soll, dass wir diese Chance den kommenden Generationen vorsätzlich wegnehmen dürfen!
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Omnipotence of thoughts – Q1 2016

Ich könnte würgen! Ist das die Angst, welche wir spüren sollen? Oder ist das ein schlechtes Gewissen, welches uns kontinuierlich eingeredet wird? 
Ach, was hat man sich nicht alles ausgemalt, als man ein Kind war und im Geschichtsunterricht die Weltgeschichte analysierte. Man glaubte tatsächlich mit seinem eigenem Leben etwas verändern zu können oder wenigstens, dass die Schrecken der Vergangenheit nicht wiederholt werden. Wie kindisch! 
Angst ist ein perfekter Boden für allerlei Unterdrückung. Sie wirkt stärker als die Vernunft. Und obwohl uns allen das ziemlich bewusst ist, fühlen wir uns machtlos im Angesicht der vielen Möchtegern- Imperatoren oder -Schurken. So ist es heute, so war es gestern und so wird es auch morgen sein. 
Ich glaube, dass, wenn wir aufhören würden in der Geschichte zu bohren und sie stattdessen als Warnung betrachtenwir dann vielleicht die Angstverbreitung und somit die Unterdrückung rechtzeitig entlarven könnten. Dann wären alle menschenverachtenden Geschichtswiederholungstäter geächtet und wir könnten sie als gesellschaftsunfähig einstufen. Ihre Krankheit anerkennen und behandeln! Xenophob mit fanatisch-egozentrischen Zügen? Bitte hier rein, in die geschlossene Abteilung.
Ruhig. Das ist es nicht wert. Setzt Dich hin, mach den Fernseher oder den Computer an und lass den Rausch der vorgegebenen Informationen in Dich hinein. Träumt von der Schönheit und dem Reichtum der Stars und deren Kinder und sei neidisch auf die Bekanntheit derjenigen, die mit ihnen Sex hatten. Ach, Moral?! Das ist doch lächerlich. Geld und Macht regiert die Welt, nicht die Moral. Fühle Dich angesprochen, wenn eine durch Schlangengift versteinerte Mime Dich anstarrt und sich Schauspieler schimpft. Na ja, wenn Du ihnen zujubelst, konnte der Eingriff nicht geschadet haben. War es ein Lächeln? Ich glaube schon. Die Lippen sind breiter geworden.
Die Geschichte wiederholt sich! Merkt das keiner? Die Flüchtlinge sind kein Zufall, sondern das Ergebnis der weltweiten Waffenpolitik.
Psst! Du verdirbst das Endergebnis. Was kümmern dich die anderen? Schaue nach oben, nicht nach unten. 
Wie egoistisch!
 
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Cosmopolitical – The black balk community

Ist es sinnvoll, eine eigene politische Meinung zu verkünden? 
In meinem früheren Beitrag erwähnte ich bereits, dass mir bewusst ist, dass vor allem zwei Themen die Gemüter schnell aufheizen können: Politik und Religion. Also breche ich meinen Vorsatz, wenn ich darüber schreibe? Ich riskiere automatisch, dass ich missverstanden werde oder, wenn man die Paranoia dazu einlädt, dass ich ab jetzt beobachtet werde. Ich weiß, dass jedes meiner Wörter die schlafende Hunde wecken kann. Teile ich sie im privaten Umfeld, dann ist die Resonanz wesentlich übersichtlicher, als wenn ich sie virtuell poste. Fragen stellen kann mir aber keiner verbieten. 
Warum ist zum wiederholten Mal die Demokratie in der Kritik wenn der Nationalismus seine Parolen laut brüllen darf? Eine philosophische und bahnbrechende Idee der klassisch, griechischen Gelehrten, um einem Volk das politische Mitbestimmungsrecht und den so gewählten Politikern das Vertrauen zu geben. So die Theorie der Demokratie. Durchaus eine Menschenrecht stärkende Idee, welche aber aus der Zeit stammte, wo die Vorstellung, dass auf der Erde fast sechs Milliarden Menschen mit unterschiedlichem Aussehen, mit unterschiedlicher Religion, mit unterschiedlichen Rassen und aus unterschiedlichen Ländern zusammen leben werden, ziemlich unvorstellbar war. Die Ideale eines Demokraten ersetzt heute der Kapitalist und die Gier nach mehr. Mehr Unterdrückung. Mehr Macht. Mehr Unwissen. Mehr Verschwörungstheorien, um die Wahrheit zu verschleiern oder um sich Macht zu verschaffen. 
In der Tierwelt, ob im Rudel, in der Horde, im Bienen- oder Ameisenvolk, also in der Gruppe gibt es immer nur einen Wesen, das das Sagen hat. Haben sich die Ur-Menschen die Macht des Stärksten, des Auserwählten oder des dazu geborenen bei Tieren abgeschaut? Oder sind diese Instinkte infolge der Evolution in uns und somit von Tieren vererbt worden? 
 
Sind die drei Affen die einzige Möglichkeit, um in dieser Welt zu bestehen? Ich sehe nichts, also kann ich nichts sagen. Ich höre nichts, also kann ich nicht vorausschauen. Ich sage nichts, also kann keiner ahnen, was ich gesehen oder gehört habe. VUP! Was? Very unimportant person. Vielleicht, aber nicht auf die Nuss gefallen 😉
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Faith-The black balk community

Was haben sich die Menschen dabei gedacht? Aus einer innovativen Idee, die Moral zu vereinen und das Böse in uns zu definieren, wurde stattdessen ein steinzeitlicher Kampf um Anerkennung, Zugehörigkeit und Furcht.
Zugegeben, dass jeder von uns ein Teil der Evolution und somit mit allen Lebewesen gleich zu stellen ist, konnten manche Religionen das gänzlich ausblenden. Hauptsache war, den Menschen die Übermacht zu bescheinigen. Aus ihnen etwas Besonderes zu machen. Sie alle der Unterwerfung auszusetzen. Im Angesicht des Todes furchten zu lernen. Und das alles, um bei unzähligen Kriegen, in „Gottes-Namen“, die Ausrottung der Andersgläubigen oder der Andersdenkenden zu ermöglichen. Liegt die Schuld dann bei ihrem Gott, wenn sie getötet haben? Darf ich diesen Gott verachten, wenn er es zugelassen hat? 
Glauben ist ein Gefühl, welches uns tatsächlich von anderen Lebewesen unterscheidet und nicht nur das Gemeinschaftsgefühl revolutionierte, sondern auch den Weg zum modernen Menschen ebnete. 
Wo hat sich der Fehler eingeschlichen? Vielleicht als ein Mann den Ursprung des Glaubens einer Person zugesprochen hatte und behauptete, sein Vertreter auf der Erde zu sein. 
Ein Gefühl, etwas was unfassbar und rein persönlich ist, wurde so sehr vermenschlicht und politisiert, dass die einst moralisch-epische Idee verloren gegangen ist. Plötzlich ging es um Geld, Macht, Ruhm, Unterdrückung und Angst.
Die Nächstenliebe bleibt bei denjenigen, die ihre Religion als eigenes persönliches Gut ansehen und nicht bei denen, die ihre Religion
instrumentalisieren. Die Ursprungsidee des Glaubens könnte auch das wahrscheinlich aller erste Angstgefühl gewesen sein, die Angst vom Sterben.
 
Glauben ist ein menschliches Gefühl. 
Moral ist eine persönliche Charakterstärke.
Religion ist nicht politisch, sondern die Politik ist religiös und nutzt die Macht des Glaubens.
 
Wie schon gesagt, es ist ein Gefühl. Es kann Berge versetzen, Magenkrämpfe verursachen, zum Schwitzen bringen, wie jedes andere Gefühl: Liebe, Angst, Hoffnung…
Also warum Hass verbreiten, wenn jemand an etwas anders glaubt, anders denkt, sich anders äußert, eine andere Sprache spricht, eine andere Hautfarbe oder eine andere sexuelle Orientierung hat? Was hat das mit Moral zu tun, wenn wir mit religiösen oder politischen Parolen die Gefühle anderer Menschen verachten? Was will ein religiöser oder politischer Fanatiker eigentlich vermitteln, wenn er unmenschlich handelt? Will jemand Gefühle steuern, einen Glaube aufdrängen oder die zeitlich begrenzte Macht präsentieren? Um dann was zu tun? Meine Hoffnungen zu definieren oder mir Angst vom Sterben zu nehmen?
Man muss nicht glauben, um zu lieben, aber man sollte lieben, um zu glauben und um die Nächstenliebe zu verstehen. 
 
Bis zum nächsten Beitrag…
Socha B.