Keep your hands off!

Warum schweigen, wenn es offensichtlich viel zu viele Menschen tun?
Musiker, Kunstschaffende und kreative Mitmenschen sind natürlich hauptsächlich Träumer. Wie, wenn nicht durch erreichen des Unterbewusstseins, soll sonst die wahre Kunst entstehen können? Deshalb fühlt man sich angesprochen, wenn das eigene Werk die erhoffte Aufmerksamkeit bekommt. Träume sind dafür da, um die andere Träumende zu erreichen. Ist man jung, so ist der Weg zum Erreichen des geträumten Ziels viel kürzer, was auf die Zeit bezogen wird und letztendlich nur auf die nicht vorhandene Erfahrungen zurück zu führen ist. Ist man erfahren und somit älter, so ist der Weg zum Erreichen des Ziels viel länger, was die Zeit dafür verkürzt und letztendlich vor Enttäuschungen bewahrt.
Die Seele eines Künstlers wird verkäuflich, wenn sie auf die wahren Beweggründe des Schaffens verzichtet. Nun, wie, wenn nicht durch den Versuch viele Menschen zu erreichen, soll die eigene Kunst an Aufmerksamkeit gewinnen? Es ist vielleicht viel besser das ganze so zu sehen: die Kunst ist verkäuflich, weil sie einem Künstler das Überleben in dem wahr gewordenen Traum ermöglicht. Die Seele eines Künstlers ist das Medium, was zwischen ihm und dem Publikum zu kommunizieren versucht. Manchen gelingt es gut, aber für manch andere ist das gewisse Etwas der Schlüssel zum Erfolg.
Für mich persönlich sind meine ernsthaften Bemühungen die Musik als Kunst zu betrachten und mir selbst zu erlauben, möglichst viele Texte über die Zeitgeschehnisse zu verfassen, der Schlüssel zu meiner Seele. Ob ich damit Erfolg habe, ist gewissermaßen zweitrangig, weil entweder präsentiere ich meine Seele oder bin ein gemachtes Produkt, das zur Verblendung gemacht worden ist.
Es war mir wichtig aus der Sicht eines kreativen Menschen die Beweggründe für eine Bewerbung bei The Akademia zu erklären und alle Musiker davor zu warnen.
Alles was ich jetzt schreiben werde, basiert auf dem hier angegeben Link zu einem Blog (auf Englisch: https://www.reddit.com/r/WeAreTheMusicMakers/comments/3r064i/has_anyone_heard_of_the_akademia_music_awards/), welcher den Betrug aufdeckt und hier ist meine persönliche Zusammenfassung:
The Akademie Music Awards ist ein FAKE. Ein indisches Pärchen ist auf die fiese Idee gekommen, Musikern (welche sie auf Facebook- und Instagram-Bandprofilen finden) eine Karriere zu versprechen -mit der Unterstützung eines scheinbar professionellen Teams. Es reicht ein Song und ein angebliche Experten-Team wählt die Monatsgewinner in der entsprechenden Kategorie. Schon bald kriegt man eine E-Mail mit den Glückwünschen und dem Link zu dem eigenen Spotlight. In einem nicht gerade verständlichen Englisch wird der Song gepriesen. Man kann vielleicht die Wortwahl monieren, aber auf E-Mails mit konkreten Fragen wird nicht geantwortet. Es folgt die zweite E-Mail, in der der Köder präziser wird: eine automatische Einladung zur alljährlichen Gala in Los Angeles und ein weitere Link mit Bildern und Videos von den vorherigen Events. Die Verwunderung steigt, aber auch die Freude, welche das Nachdenken verhindert. Schon wieder eine E-Mail, als ob man mit einem Lied, in einer der vielen Kategorien bereits schon so wertvoll wäre. Warum eigentlich? Fragte ich mich immer wieder. Diesmal erfahren wir den Gala-Termin. Ein weitere Link offenbart, dass man ein Mitglied werden muss, um alle Vorteile geniessen zu können, was durch einen finanziellen Beitrag definiert wird. Was verwundert ist die Wahl der Bezahlmöglichkeiten: monatlich per PayPal oder Kreditkarte, jährliche Betrag mit einem freien Monat und monatlich per Rechnung, aber viel teurer als die Variante mit der automatischen Buchung. Weil hier die Gefahr besteht, den Betrug aufzudecken und somit gleich ein höherer Betrag gestohlen wird?
Ich hoffe, dass viele Musiker darauf aufmerksam werden. Denn: mich wundert, dass es so wenige Meinungen im Web zu finden gibt (gerade auch aus Deutschland), weshalb ich unbedingt die verkürzte Version dieser Warnung an Euch weitergeben wollte.
Es lebe die Kunst!

 

Advertisements

My opinion. What? / The black balk community

Me̱i̱·nung
Substantiv [die]
die persönliche Ansicht, die jmd. über etwas hat.
„Ihre Meinungen in dieser Angelegenheit gehen erheblich auseinander.“
Synonyme:    Einstellung, Haltung, Standpunkt

So die offizielle Definition. Welche Bedeutung oder welchen Wert misst man heute diesem Wort bei? Um es für mich selbst zu definieren, brauche ich noch eine andere Wortdefinition:

so·zi·a̱l
Adjektiv
1.
auf die Art und Weise bezogen, in der Menschen in einer Gesellschaft zusammenleben.
„soziale Spannungen“
2.
auf die Gesellschaft bezogen.
„Diese Erfindung war zweifellos ein sozialer Fortschritt.“
Ein in sich sehr positives Wort, wie ich finde. Es ist entscheidend für all das, mit was wir heute zu tun haben. So nennen wir Portale, die nur darauf aus sind, mit unseren persönlichen Informationen zu dealen: soziale Netzwerke. Eigentlich sehr verwirrend, aber durchaus verlockend. Wie ich schon sagte, das Wort löst in einem keine negativen Gedanken, sondern reine Zufriedenheit aus: „Ich habe viele digitale Freunde, also bin ich sozial integriert.“ Sind wir es wirklich? Zeigen wir Verständnis für Meinungen oder leiten wir unsere Ansichten von der „I like it“-Anzahl ab? Wozu dient der verbale Hass, wenn er unpersönlich ist? Es dient der Propaganda und der Radikalisierung. Das Unausgesprochene wird selektiert und dazu getextet. Und das von wem? Von narzisstisch veranlagten, natürlich von Gott gesandten Vertretern von sich selbst. Alles auf Kosten der Generationen. Die Unzufriedenheit der Gesellschaft wird und war immer ein Teil unserer Geschichte und sie wird sich nie ändern, wenn wir uns ständig von alten Parolen leiten lassen. Nur wohlwollend denkende Gesellschaft kann eine sinnlose Revolte, die uns nur dahin zurück versetzt, wo wir oder unsere Vorfahren bereits waren, verhindern. Sie kann es aber nur, wenn sie zum Denken angeregt wird und das ist, meiner Meinung nach, nur mit Bildung und Vielfalt zu erreichen. Hätte man statt Waffenlieferungen, die realen Bildungsmaßnahmen in allen von Diktatoren bedrohten Ländern durchgesetzt, hätten wir vielleicht weltweit wesentlich weniger Extremisten. Nur ein waches und in sich noch entwickelndes Gehirn ist in der Lage die Ansichten zu verändern, eine neue oder anders denkende Generation hervorbringen. Die Verantwortung dafür liegt aber in der jetzigen Generation.
Eine sozial ausgerichtete Meinung ist eine wohlwollende Meinung, die entweder mit verbalem Hass in „sozialen“ Foren zerrissen wird oder in einem persönlichen Gespräch überraschend viel Zuspruch bekommt. Eine radikale und überwiegend verbal ausgerichtete Meinung ist eine asoziale Meinung, die entweder mit scheinbar offener Meinung in „sozialen“ Foren viele Zuhörer findet, aber in einem persönlichen Gespräch nichts mehr kann, als nur zu brüllen.
Was ist meine Meinung? Eben meine Meinung…meine persönliche Ansicht…Einstellung…Haltung…Standpunkt.
Mehr Meinungen! Mehr Ansichten! Achtung, wer asozial denkt, ist nicht…auf die Gesellschaft bezogen…sondern auf sich selbst. Und das hat nichts mit Religionen zu tun, sondern mit der Ethik.

E̱thik
Substantiv [die]
1.
Philosophie
Sittenlehre.
2.
gehoben
alle sittlichen Normen, auf denen verantwortungsbewusstes Handeln fußt.
Also mit der Ansicht, dass nur ein verantwortungsbewusstes Handel, das nur mit einer sozialen Einstellung zu erreichen ist, der Gesellschaft tatsächlich dienen kann.

♑︎

Plans for the future – The black balk community

Falls die Zukunftsforscher Recht behalten, werden die computergesteuerten Hightech-Maschinen die zukünftigen Arbeiter sein und der Mensch wird gezwungen sein, für sich neue Aufgaben zu suchen. Zum Beispiel Coaching und besondere Dienstleistungen, wie Betreuung, Beratung, Management treten dann in den Vordergrund. Diese Idee setzt voraus, dass jedem ein Grundeinkommen garantiert wird. Das kann ich mir in der jetzigen Generation kaum vorstellen; geprägt von dem was war, wer was getan hat, wer wem was schuldet, was verschwiegen werden muss, wer hat was und wer nicht usw. Die alles entscheidende Frage ist, wer das Geld zur Verfügung stellen soll? Wird das eine Weltbank sein und erhalten das alle Menschen, weltweit? Oder kümmert sich jedes Land selbst darum? Das ist doch mehr als utopisch, weil es viel Vorarbeit erfordert, welche eindeutig nicht mit der Schnelligkeit, mit der die Technik entwickelt wird, im Einklang ist. 
Die geltenden Menschenrechte sind oft veraltete und philosophische Idealismen, welche mit der realen Welt des 21. Jahrhundert nichts mehr zu tun haben und in Form von Religionen, Sklaverei, Geschichte, Politik und die Verachtung des Individuums, als eine Last angesehen werden können. Es zählt nicht die Idee, sondern die Anzahl derjenigen, die an dieser Idee verdienen könnten. Unter den Armen gilt kein Intelligenzquotient. Unter den Reichen gilt: mit Mitleid verdiene ich kein Geld.
Das sind doch keine guten Vorraussetzungen, um die gesamte Menschheit als eine Gemeinschaft zu betrachten, welche weltweit an der modernen Technik teilnehmen könnte oder für die ein Lebens-Grundeinkommen garantiert werden könnte.
Wenn ich die weltweite Geschehnisse betrachte merke ich, dass die Vorarbeit gar nicht statt findet. Die Geschichte dreht sich wie eine Schallplatte in der Endloschleife. Die Technik dagegen erfindet immer neue Möglichkeiten eine weitere Platte drauf zu legen. 
♑︎

Pacifistic – The black balk community

Hätte ich vor circa sechs Jahren nicht über das jährliche Treffen der Hochfinanz gelesen, wäre ich heute vielleicht überrascht über die vielen Anschläge, die Erhöhung der angeblichen Sicherheit und die Entstehung neuer Grenzen. Sollte man dieser Verschwörungstheorie glauben, dann folgt die Neue Welt Ordnung.
Das passt doch perfekt, dass wir erst jetzt offiziell erfahren, dass es siebenundsechzig Menschen gibt, dessen Vermögen der Rest der Welt gleicht. Ein paar Tausend andere können in ihren Briefkastenfirmen oder in anderen dubiosen Geschäften das Geld verstecken. Die Frage, warum es immer mehr Armut gibt, erübrig sich damit. 
Das muss man sich nur mal vorstellen! Es gibt genug Geld, um alle Menschen ernähren zu können, aber es gibt nicht genug Empathie, um dies durchsetzen zu wollen. Waffen dienen mehr zur Durchsetzung der Ideologien statt zur Verteidigung. Propaganda braucht den Überfluss an falschen Informationen, um politisch oder gesellschaftlich ignorante Menschen zu erreichen und zu radikalisieren. Das Netz ist voll davon. Aber… Ja, genau…sich aufregen, dagegen rebellieren und anderen Schurken die Möglichkeit geben mit bekannten Parolen die Massen zu verunsichern: genau das wird gebraucht, um die NWO umsetzten zu können. Die Massen müssen sich ausgegrenzt fühlen, um Grenzen zu schaffen. Die Massen müssen sich unsicher fühlen, um die Sicherheit zu begründen. Die Massen müssen sich verraten fühlen, um den neuen Verrätern die Präsenz zu garantieren. 
Ich habe eine Idee, wie wir die heutigen Unmenschen, Schurken, Möchtegern-Imperatoren und jeden, der meint besser zu sein als Rest der Weltbevölkerung, los werden. Wir schicken sie alle zusammen auf eine Insel und platzieren dort eine Atombombe-Attrappe. In einer Reality-Show könnten wir dann verfolgen, wer von ihnen als Erster den roten Knopf erreicht und drückt. Das Ergebnis? Blumenregen! Wäre das was für unseren hochverdienten Frieden? Wäre das was, damit wir endlich unsere Ruhe geniessen können?!
Das Leben ist viel zu kurz und unsere Erde viel zu zerbrechlich, um eine zweite Chance zu bekommen. Was nicht bedeuten soll, dass wir diese Chance den kommenden Generationen vorsätzlich wegnehmen dürfen!
♑︎

Omnipotence of thoughts – Q1 2016

Ich könnte würgen! Ist das die Angst, welche wir spüren sollen? Oder ist das ein schlechtes Gewissen, welches uns kontinuierlich eingeredet wird? 
Ach, was hat man sich nicht alles ausgemalt, als man ein Kind war und im Geschichtsunterricht die Weltgeschichte analysierte. Man glaubte tatsächlich mit seinem eigenem Leben etwas verändern zu können oder wenigstens, dass die Schrecken der Vergangenheit nicht wiederholt werden. Wie kindisch! 
Angst ist ein perfekter Boden für allerlei Unterdrückung. Sie wirkt stärker als die Vernunft. Und obwohl uns allen das ziemlich bewusst ist, fühlen wir uns machtlos im Angesicht der vielen Möchtegern- Imperatoren oder -Schurken. So ist es heute, so war es gestern und so wird es auch morgen sein. 
Ich glaube, dass, wenn wir aufhören würden in der Geschichte zu bohren und sie stattdessen als Warnung betrachtenwir dann vielleicht die Angstverbreitung und somit die Unterdrückung rechtzeitig entlarven könnten. Dann wären alle menschenverachtenden Geschichtswiederholungstäter geächtet und wir könnten sie als gesellschaftsunfähig einstufen. Ihre Krankheit anerkennen und behandeln! Xenophob mit fanatisch-egozentrischen Zügen? Bitte hier rein, in die geschlossene Abteilung.
Ruhig. Das ist es nicht wert. Setzt Dich hin, mach den Fernseher oder den Computer an und lass den Rausch der vorgegebenen Informationen in Dich hinein. Träumt von der Schönheit und dem Reichtum der Stars und deren Kinder und sei neidisch auf die Bekanntheit derjenigen, die mit ihnen Sex hatten. Ach, Moral?! Das ist doch lächerlich. Geld und Macht regiert die Welt, nicht die Moral. Fühle Dich angesprochen, wenn eine durch Schlangengift versteinerte Mime Dich anstarrt und sich Schauspieler schimpft. Na ja, wenn Du ihnen zujubelst, konnte der Eingriff nicht geschadet haben. War es ein Lächeln? Ich glaube schon. Die Lippen sind breiter geworden.
Die Geschichte wiederholt sich! Merkt das keiner? Die Flüchtlinge sind kein Zufall, sondern das Ergebnis der weltweiten Waffenpolitik.
Psst! Du verdirbst das Endergebnis. Was kümmern dich die anderen? Schaue nach oben, nicht nach unten. 
Wie egoistisch!
 
♑︎

Cosmopolitical – The black balk community

Ist es sinnvoll, eine eigene politische Meinung zu verkünden? 
In meinem früheren Beitrag erwähnte ich bereits, dass mir bewusst ist, dass vor allem zwei Themen die Gemüter schnell aufheizen können: Politik und Religion. Also breche ich meinen Vorsatz, wenn ich darüber schreibe? Ich riskiere automatisch, dass ich missverstanden werde oder, wenn man die Paranoia dazu einlädt, dass ich ab jetzt beobachtet werde. Ich weiß, dass jedes meiner Wörter die schlafende Hunde wecken kann. Teile ich sie im privaten Umfeld, dann ist die Resonanz wesentlich übersichtlicher, als wenn ich sie virtuell poste. Fragen stellen kann mir aber keiner verbieten. 
Warum ist zum wiederholten Mal die Demokratie in der Kritik wenn der Nationalismus seine Parolen laut brüllen darf? Eine philosophische und bahnbrechende Idee der klassisch, griechischen Gelehrten, um einem Volk das politische Mitbestimmungsrecht und den so gewählten Politikern das Vertrauen zu geben. So die Theorie der Demokratie. Durchaus eine Menschenrecht stärkende Idee, welche aber aus der Zeit stammte, wo die Vorstellung, dass auf der Erde fast sechs Milliarden Menschen mit unterschiedlichem Aussehen, mit unterschiedlicher Religion, mit unterschiedlichen Rassen und aus unterschiedlichen Ländern zusammen leben werden, ziemlich unvorstellbar war. Die Ideale eines Demokraten ersetzt heute der Kapitalist und die Gier nach mehr. Mehr Unterdrückung. Mehr Macht. Mehr Unwissen. Mehr Verschwörungstheorien, um die Wahrheit zu verschleiern oder um sich Macht zu verschaffen. 
In der Tierwelt, ob im Rudel, in der Horde, im Bienen- oder Ameisenvolk, also in der Gruppe gibt es immer nur einen Wesen, das das Sagen hat. Haben sich die Ur-Menschen die Macht des Stärksten, des Auserwählten oder des dazu geborenen bei Tieren abgeschaut? Oder sind diese Instinkte infolge der Evolution in uns und somit von Tieren vererbt worden? 
 
Sind die drei Affen die einzige Möglichkeit, um in dieser Welt zu bestehen? Ich sehe nichts, also kann ich nichts sagen. Ich höre nichts, also kann ich nicht vorausschauen. Ich sage nichts, also kann keiner ahnen, was ich gesehen oder gehört habe. VUP! Was? Very unimportant person. Vielleicht, aber nicht auf die Nuss gefallen 😉
♑︎

Faith-The black balk community

Was haben sich die Menschen dabei gedacht? Aus einer innovativen Idee, die Moral zu vereinen und das Böse in uns zu definieren, wurde stattdessen ein steinzeitlicher Kampf um Anerkennung, Zugehörigkeit und Furcht.
Zugegeben, dass jeder von uns ein Teil der Evolution und somit mit allen Lebewesen gleich zu stellen ist, konnten manche Religionen das gänzlich ausblenden. Hauptsache war, den Menschen die Übermacht zu bescheinigen. Aus ihnen etwas Besonderes zu machen. Sie alle der Unterwerfung auszusetzen. Im Angesicht des Todes furchten zu lernen. Und das alles, um bei unzähligen Kriegen, in „Gottes-Namen“, die Ausrottung der Andersgläubigen oder der Andersdenkenden zu ermöglichen. Liegt die Schuld dann bei ihrem Gott, wenn sie getötet haben? Darf ich diesen Gott verachten, wenn er es zugelassen hat? 
Glauben ist ein Gefühl, welches uns tatsächlich von anderen Lebewesen unterscheidet und nicht nur das Gemeinschaftsgefühl revolutionierte, sondern auch den Weg zum modernen Menschen ebnete. 
Wo hat sich der Fehler eingeschlichen? Vielleicht als ein Mann den Ursprung des Glaubens einer Person zugesprochen hatte und behauptete, sein Vertreter auf der Erde zu sein. 
Ein Gefühl, etwas was unfassbar und rein persönlich ist, wurde so sehr vermenschlicht und politisiert, dass die einst moralisch-epische Idee verloren gegangen ist. Plötzlich ging es um Geld, Macht, Ruhm, Unterdrückung und Angst.
Die Nächstenliebe bleibt bei denjenigen, die ihre Religion als eigenes persönliches Gut ansehen und nicht bei denen, die ihre Religion
instrumentalisieren. Die Ursprungsidee des Glaubens könnte auch das wahrscheinlich aller erste Angstgefühl gewesen sein, die Angst vom Sterben.
 
Glauben ist ein menschliches Gefühl. 
Moral ist eine persönliche Charakterstärke.
Religion ist nicht politisch, sondern die Politik ist religiös und nutzt die Macht des Glaubens.
 
Wie schon gesagt, es ist ein Gefühl. Es kann Berge versetzen, Magenkrämpfe verursachen, zum Schwitzen bringen, wie jedes andere Gefühl: Liebe, Angst, Hoffnung…
Also warum Hass verbreiten, wenn jemand an etwas anders glaubt, anders denkt, sich anders äußert, eine andere Sprache spricht, eine andere Hautfarbe oder eine andere sexuelle Orientierung hat? Was hat das mit Moral zu tun, wenn wir mit religiösen oder politischen Parolen die Gefühle anderer Menschen verachten? Was will ein religiöser oder politischer Fanatiker eigentlich vermitteln, wenn er unmenschlich handelt? Will jemand Gefühle steuern, einen Glaube aufdrängen oder die zeitlich begrenzte Macht präsentieren? Um dann was zu tun? Meine Hoffnungen zu definieren oder mir Angst vom Sterben zu nehmen?
Man muss nicht glauben, um zu lieben, aber man sollte lieben, um zu glauben und um die Nächstenliebe zu verstehen. 
 
Bis zum nächsten Beitrag…
Socha B.