Learning by doing (part two)

Zum Jazz kam ich zufällig mit 12 Jahren.
Nachdem ich bei der Prüfung zum klassischen Gesang den Rat bekommen habe, eher in Jazz/Rock Richtung zu gehen, langweilte ich mich im Schulchor. Mit zwei Klassenkameradinnen gründete ich ein A’Capella-Trio. Wir traten hauptsächlich auf Strassenfesten auf und sangen unsere Idole nach. Auf einem dieser Feste, sah ich einen Jazzchor und war sofort begeistert von der Musik, von den vielen Interpretationsmöglichkeiten, von der musikalischen Freiheit. 
Ich fand heraus, dass sie in meinem Bezirk probten. Im gleichen Jugendhaus nahm ich Malunterricht und zwar beim Hausherrn. Ich quatschte ihn an und er besorgte mir einen Vorstellungstermin. 
Die Chorleiterin (Frau X) war eine junggebliebene, positiv verrückte Persönlichkeit und ich mochte sie. Wir hatten sehr viele Auftritte und immer wieder wurde einer krank. Frau X fing an, mich in die verschiedenen Stimmlagen einzusetzen, was mich wahnsinnig gemacht hat. Damals verstand ich ihre Aussage nicht: schau mal, du kannst dich glücklich schätzen, dass du diese Stimmlagen bedienen kannst. Ich dachte, dass sie mich überfordern will, damit ich versage. Ich wollte ihr diese Freude nicht machen, weshalb ich den Chor verlassen habe. 
Die Musik behielt ich aber in mir.
Bis zum nächsten Beitrag…
Socha B.
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