Behind the scenes – Double concerto with Luke Vito 2018-06-16

Eine staubedingte fünfstündige Fahrt, die normalerweise nur zwei und halb Stunden dauern würde, war endlich hinter uns, als wir den Club Carthago erreicht hatten. Dort trafen wir direkt auf das freundliche Personal und den interessierten sowie professionellen Tontechniker Marcel Hellmund. OLYMPUS DIGITAL CAMERAMit der zweiten Band des Abends „Luke Vito“ trafen sich zum Einen alte Freunde wieder und andererseits begegneten sich offene Musiker. Wir fühlten uns sofort aufgenommen und freuten uns auf den Auftritt.OLYMPUS DIGITAL CAMERA
Wir danken dem Publikum aus Kamp-Lintfort, welches uns zum erstmalig live gesehen hat und uns das Gefühl gab, den Sinn unseres Programms „Swoon“ auf sich wirken zu lassen. IMG_3598
Ihr habt uns Freude gemacht!
Vielen Dank!

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Keep your hands off!

Warum schweigen, wenn es offensichtlich viel zu viele Menschen tun?
Musiker, Kunstschaffende und kreative Mitmenschen sind natürlich hauptsächlich Träumer. Wie, wenn nicht durch erreichen des Unterbewusstseins, soll sonst die wahre Kunst entstehen können? Deshalb fühlt man sich angesprochen, wenn das eigene Werk die erhoffte Aufmerksamkeit bekommt. Träume sind dafür da, um die andere Träumende zu erreichen. Ist man jung, so ist der Weg zum Erreichen des geträumten Ziels viel kürzer, was auf die Zeit bezogen wird und letztendlich nur auf die nicht vorhandene Erfahrungen zurück zu führen ist. Ist man erfahren und somit älter, so ist der Weg zum Erreichen des Ziels viel länger, was die Zeit dafür verkürzt und letztendlich vor Enttäuschungen bewahrt.
Die Seele eines Künstlers wird verkäuflich, wenn sie auf die wahren Beweggründe des Schaffens verzichtet. Nun, wie, wenn nicht durch den Versuch viele Menschen zu erreichen, soll die eigene Kunst an Aufmerksamkeit gewinnen? Es ist vielleicht viel besser das ganze so zu sehen: die Kunst ist verkäuflich, weil sie einem Künstler das Überleben in dem wahr gewordenen Traum ermöglicht. Die Seele eines Künstlers ist das Medium, was zwischen ihm und dem Publikum zu kommunizieren versucht. Manchen gelingt es gut, aber für manch andere ist das gewisse Etwas der Schlüssel zum Erfolg.
Für mich persönlich sind meine ernsthaften Bemühungen die Musik als Kunst zu betrachten und mir selbst zu erlauben, möglichst viele Texte über die Zeitgeschehnisse zu verfassen, der Schlüssel zu meiner Seele. Ob ich damit Erfolg habe, ist gewissermaßen zweitrangig, weil entweder präsentiere ich meine Seele oder bin ein gemachtes Produkt, das zur Verblendung gemacht worden ist.
Es war mir wichtig aus der Sicht eines kreativen Menschen die Beweggründe für eine Bewerbung bei The Akademia zu erklären und alle Musiker davor zu warnen.
Alles was ich jetzt schreiben werde, basiert auf dem hier angegeben Link zu einem Blog (auf Englisch: https://www.reddit.com/r/WeAreTheMusicMakers/comments/3r064i/has_anyone_heard_of_the_akademia_music_awards/), welcher den Betrug aufdeckt und hier ist meine persönliche Zusammenfassung:
The Akademie Music Awards ist ein FAKE. Ein indisches Pärchen ist auf die fiese Idee gekommen, Musikern (welche sie auf Facebook- und Instagram-Bandprofilen finden) eine Karriere zu versprechen -mit der Unterstützung eines scheinbar professionellen Teams. Es reicht ein Song und ein angebliche Experten-Team wählt die Monatsgewinner in der entsprechenden Kategorie. Schon bald kriegt man eine E-Mail mit den Glückwünschen und dem Link zu dem eigenen Spotlight. In einem nicht gerade verständlichen Englisch wird der Song gepriesen. Man kann vielleicht die Wortwahl monieren, aber auf E-Mails mit konkreten Fragen wird nicht geantwortet. Es folgt die zweite E-Mail, in der der Köder präziser wird: eine automatische Einladung zur alljährlichen Gala in Los Angeles und ein weitere Link mit Bildern und Videos von den vorherigen Events. Die Verwunderung steigt, aber auch die Freude, welche das Nachdenken verhindert. Schon wieder eine E-Mail, als ob man mit einem Lied, in einer der vielen Kategorien bereits schon so wertvoll wäre. Warum eigentlich? Fragte ich mich immer wieder. Diesmal erfahren wir den Gala-Termin. Ein weitere Link offenbart, dass man ein Mitglied werden muss, um alle Vorteile geniessen zu können, was durch einen finanziellen Beitrag definiert wird. Was verwundert ist die Wahl der Bezahlmöglichkeiten: monatlich per PayPal oder Kreditkarte, jährliche Betrag mit einem freien Monat und monatlich per Rechnung, aber viel teurer als die Variante mit der automatischen Buchung. Weil hier die Gefahr besteht, den Betrug aufzudecken und somit gleich ein höherer Betrag gestohlen wird?
Ich hoffe, dass viele Musiker darauf aufmerksam werden. Denn: mich wundert, dass es so wenige Meinungen im Web zu finden gibt (gerade auch aus Deutschland), weshalb ich unbedingt die verkürzte Version dieser Warnung an Euch weitergeben wollte.
Es lebe die Kunst!

 

My opinion. What? / The black balk community

Me̱i̱·nung
Substantiv [die]
die persönliche Ansicht, die jmd. über etwas hat.
„Ihre Meinungen in dieser Angelegenheit gehen erheblich auseinander.“
Synonyme:    Einstellung, Haltung, Standpunkt

So die offizielle Definition. Welche Bedeutung oder welchen Wert misst man heute diesem Wort bei? Um es für mich selbst zu definieren, brauche ich noch eine andere Wortdefinition:

so·zi·a̱l
Adjektiv
1.
auf die Art und Weise bezogen, in der Menschen in einer Gesellschaft zusammenleben.
„soziale Spannungen“
2.
auf die Gesellschaft bezogen.
„Diese Erfindung war zweifellos ein sozialer Fortschritt.“
Ein in sich sehr positives Wort, wie ich finde. Es ist entscheidend für all das, mit was wir heute zu tun haben. So nennen wir Portale, die nur darauf aus sind, mit unseren persönlichen Informationen zu dealen: soziale Netzwerke. Eigentlich sehr verwirrend, aber durchaus verlockend. Wie ich schon sagte, das Wort löst in einem keine negativen Gedanken, sondern reine Zufriedenheit aus: „Ich habe viele digitale Freunde, also bin ich sozial integriert.“ Sind wir es wirklich? Zeigen wir Verständnis für Meinungen oder leiten wir unsere Ansichten von der „I like it“-Anzahl ab? Wozu dient der verbale Hass, wenn er unpersönlich ist? Es dient der Propaganda und der Radikalisierung. Das Unausgesprochene wird selektiert und dazu getextet. Und das von wem? Von narzisstisch veranlagten, natürlich von Gott gesandten Vertretern von sich selbst. Alles auf Kosten der Generationen. Die Unzufriedenheit der Gesellschaft wird und war immer ein Teil unserer Geschichte und sie wird sich nie ändern, wenn wir uns ständig von alten Parolen leiten lassen. Nur wohlwollend denkende Gesellschaft kann eine sinnlose Revolte, die uns nur dahin zurück versetzt, wo wir oder unsere Vorfahren bereits waren, verhindern. Sie kann es aber nur, wenn sie zum Denken angeregt wird und das ist, meiner Meinung nach, nur mit Bildung und Vielfalt zu erreichen. Hätte man statt Waffenlieferungen, die realen Bildungsmaßnahmen in allen von Diktatoren bedrohten Ländern durchgesetzt, hätten wir vielleicht weltweit wesentlich weniger Extremisten. Nur ein waches und in sich noch entwickelndes Gehirn ist in der Lage die Ansichten zu verändern, eine neue oder anders denkende Generation hervorbringen. Die Verantwortung dafür liegt aber in der jetzigen Generation.
Eine sozial ausgerichtete Meinung ist eine wohlwollende Meinung, die entweder mit verbalem Hass in „sozialen“ Foren zerrissen wird oder in einem persönlichen Gespräch überraschend viel Zuspruch bekommt. Eine radikale und überwiegend verbal ausgerichtete Meinung ist eine asoziale Meinung, die entweder mit scheinbar offener Meinung in „sozialen“ Foren viele Zuhörer findet, aber in einem persönlichen Gespräch nichts mehr kann, als nur zu brüllen.
Was ist meine Meinung? Eben meine Meinung…meine persönliche Ansicht…Einstellung…Haltung…Standpunkt.
Mehr Meinungen! Mehr Ansichten! Achtung, wer asozial denkt, ist nicht…auf die Gesellschaft bezogen…sondern auf sich selbst. Und das hat nichts mit Religionen zu tun, sondern mit der Ethik.

E̱thik
Substantiv [die]
1.
Philosophie
Sittenlehre.
2.
gehoben
alle sittlichen Normen, auf denen verantwortungsbewusstes Handeln fußt.
Also mit der Ansicht, dass nur ein verantwortungsbewusstes Handel, das nur mit einer sozialen Einstellung zu erreichen ist, der Gesellschaft tatsächlich dienen kann.

♑︎

Behind my lyrics: It’s my way to bond with my subconscious

… Texte bewahrheiten sich in manchen Songs so, dass es mich manchmal erstaunt…

Es ist teilweise wie eine Vorahnung (was ich nicht mutmaße). Meine unzähligen Sessions sind aber nichts anderes, als ein Wirrwarr von irgendwelchen Lauten/Wörtern/Akzenten. Erst wenn ich mit meiner Melodie zufrieden bin, schreibe ich ein Text. Durch diese Sessions-Aufnahmen weiß ich auch, was ich schreiben muss/will. Und dann, früher oder später, fühlt sich die „Umwelt“ angesprochen…so als ob ich unbewusst mit ihr kommuniziert hätte und es geschieht irgendwie…wie in meiner neusten Lyric: „Renegade“. Man kann es verrückt nennen und es aber auch unterschiedlich interpretieren, aber schaut Euch das an: „…humans are cruel, you won’t like their ways/games. Hey! Should I remain an empty shell? Should I?…“. Und genau so fühle ich mich jetzt: leer, enttäuscht von Gemeinheiten der Belanglosen…
Kurz, um was es geht: ich habe mich bei Voice Hunters beworben, um zum Einen meinen Fans und zum Anderen vielleicht auch dadurch neuen Interessierten, eine Möglichkeit geben zu können mehr darüber zu erfahren, was SOCHA BEAG, The black balk community, mein unbändiger Wille und meine natürliche Gabe für mich bedeutet und dies mit ihnen zu teilen. Aber irgendjemand hatte meine Stimmen/votes und die von fünf anderen Teilnehmern manipuliert. Unfassbar! Und irgendwie komisch, dass es gerade bei den fünf Erstplatzierten geschah. Zufall? Kalkül? Warum? Weil man die eigene Belanglosigkeit zur Besonderheit erhöhen möchte? Wenn ich nicht kochen kann, gehe ich doch nicht in ein Restaurant und versalze alle Gerichte, um zu zeigen, wie schlecht der Koch ist. Oder? Sondern geniesse das, was ich nicht kann.
„…humans are cruel…“

Noch ein Beispiel:
am Tag von 9/11 schrieb ich „Learn to forgive“ und darin diese Zeilen: „…you and they want to gain something…you decided to load your weapons…I will never follow you, cause you never asked me…and I will learn to forgive it, because I want to live here…I want to feel alive…“.
Ein Leben leben ohne übertriebenen Angstmacherei, nur um die Sicherheitsmaßnahmen, die nicht funktionieren durch zu setzten und noch mehr die Waffenindustrie zu bereichern. Wen freut’s? Die Reichen und gleichzeitig die Ausgebeuteten, welche die zivilisierte Lebensweise gar nicht mehr kennen, weil sie zu lange sich selbst überlassen waren. Dass dadurch so viele Irre mit veralteten Ideologien wie Pilze aus dem Boden schiessen, ob extrem rechts oder extrem links oder extrem orthodox oder extrem religiös oder extrem egozentrisch, sollte inzwischen niemanden mehr überraschen. Andersrum, wenn so mancher genug Zeit hat, irgendwelche Kriegsspiele durch zu ballern und nach der Hirnwäsche auf einmal die Chance bekommt, es real, auch an lebendigen Menschen auszuprobieren (Aufmerksamkeitsdefizit), dann sollte man sich vielleicht fragen, ob manche Spiele grundsätzlich erst nach einem psychiatrischen Attest verkauft werden sollten und nur durch die entsprechende Online-Registrierung, Passwort etc. bespielbar sein sollten oder noch besser: der Jugend eine Perspektive bieten, damit sie gar nicht erst auf die Idee kommen, Über-Götter zu spielen und meinen, dass sie das Entscheidungsrecht über Leben und Tod haben. Aber nein, stattdessen werden alle, auch Du und ich, in Generalverdacht gestellt, um so die totaler Überwachung und Kontrolle (George Orwell’s  „1984“ lässt grüßen) zu begründen…“Shake hands“ mit Tyrannen und Despoten, um die eigenen Interessen wirtschaftlich/finanziell durch zu setzten…
Echt toll gemacht! – Was unbedingt sarkastisch zu verstehen werden soll!

Bei meiner nächsten Session, stelle ich eine Kamera auf und lasse Dich daran teilnehmen, wie meine Melodie und Lyric entsteht. (auf SOCHA BEAG Facebook Band-Page 😉 )

Plans for the future – The black balk community

Falls die Zukunftsforscher Recht behalten, werden die computergesteuerten Hightech-Maschinen die zukünftigen Arbeiter sein und der Mensch wird gezwungen sein, für sich neue Aufgaben zu suchen. Zum Beispiel Coaching und besondere Dienstleistungen, wie Betreuung, Beratung, Management treten dann in den Vordergrund. Diese Idee setzt voraus, dass jedem ein Grundeinkommen garantiert wird. Das kann ich mir in der jetzigen Generation kaum vorstellen; geprägt von dem was war, wer was getan hat, wer wem was schuldet, was verschwiegen werden muss, wer hat was und wer nicht usw. Die alles entscheidende Frage ist, wer das Geld zur Verfügung stellen soll? Wird das eine Weltbank sein und erhalten das alle Menschen, weltweit? Oder kümmert sich jedes Land selbst darum? Das ist doch mehr als utopisch, weil es viel Vorarbeit erfordert, welche eindeutig nicht mit der Schnelligkeit, mit der die Technik entwickelt wird, im Einklang ist. 
Die geltenden Menschenrechte sind oft veraltete und philosophische Idealismen, welche mit der realen Welt des 21. Jahrhundert nichts mehr zu tun haben und in Form von Religionen, Sklaverei, Geschichte, Politik und die Verachtung des Individuums, als eine Last angesehen werden können. Es zählt nicht die Idee, sondern die Anzahl derjenigen, die an dieser Idee verdienen könnten. Unter den Armen gilt kein Intelligenzquotient. Unter den Reichen gilt: mit Mitleid verdiene ich kein Geld.
Das sind doch keine guten Vorraussetzungen, um die gesamte Menschheit als eine Gemeinschaft zu betrachten, welche weltweit an der modernen Technik teilnehmen könnte oder für die ein Lebens-Grundeinkommen garantiert werden könnte.
Wenn ich die weltweite Geschehnisse betrachte merke ich, dass die Vorarbeit gar nicht statt findet. Die Geschichte dreht sich wie eine Schallplatte in der Endloschleife. Die Technik dagegen erfindet immer neue Möglichkeiten eine weitere Platte drauf zu legen. 
♑︎

Behind the scenes – „Wohnzimmerkonzert No.1“ in Gernsheim

Wir freuten uns, als wir das Geburtstagsgeschenk von Irene wurden und am vergangenen Mittwoch, dem 25. Mai, unsere Musik für Sie und Ihre Gäste zum Besten geben konnten. Bereits bei unserer Ankunft begegneten uns überraschte und interessierte Gesichter. Wir waren ebenfalls überrascht, weil Irenes Wohnzimmer ein im Patio liegender kleiner Garten war: aus dem Wohnzimmerkonzert wurde eine Gartenparty. 
Es war bemerkenswert, wie viel Aufmerksamkeit, Respekt, Einzigartigkeit und Würde die Zuhörer uns schenkten. Ich weiß, dass es ziemlich pragmatisch klingt, aber es war so was wie eine „Win-Win“-Situation: Irene und Ihre Freunde erlebten einen besonderen Moment und wir erhielten die so sehr gewünschte Anerkennung unserer Leistung.
Nach dem Auftritt wurden wir fürstlich verpflegt. Einfach lecker!
Unvergesslich wird für mich persönlich sein, dass ich dort einen Menschen getroffen habe, der meine Familie aus Polen kennt. Da zeigte sich wieder, dass die Welt doch sehr klein ist.
Vielen Dank für den wunderschönen Abend, die tollen Leute, die vielen interessanten Gespräche und für die gemeinsam verbrachte Zeit. Es wird uns in Erinnerung bleiben!
@Wolle & Michael: Ihr seid einfach spitze!
 
Viele Grüße
Socha B.